Seevetal entzaubert Bergen

Den perfekten Schlusspunkt hinter eine starke Hinserie als Aufsteiger setzte jetzt die HSG Seevetal in der Handball-Landesliga der Männer.

gregor Köhler von der HSg Seevetal kommt in dieser Szene über die rechtsaußenposition frei zum Wurf und trifft.
gregor Köhler von der HSg Seevetal kommt in dieser Szene über die rechtsaußenposition frei zum Wurf und trifft.

HSG Seevetal – TuS Bergen 32:22

Die Gäste kamen mit breiter Brust und vier Siegen in Folge. Aber Seevetals Trainer Andreas Gevert hatte seine Jungs perfekt auf Bergen eingestellt. „Wir sind früh genug auf den langen Rückraumwerfer rausgegangen und wussten, dass ein Dominik Blancbois alleine uns nicht bezwingen kann“, sagte der Coach. Was Gevert aber richtig freute, war die engagierte und aggressive Grundeinstellung seiner Mannschaft, die ihm zuletzt noch gefehlt hatte. „Und diese Einstellung brauchte ich nicht rauszukitzeln, sie kam aus der Mannschaft.“ Vom 3:0 über 10:4 bis hin zum 15:9 zur Pause ließen die Seevetaler keine Zweifel aufkommen. Das Team überstand auch die starke Phase der Gäste nach dem Wiederanpfiff, als Bergen beim 12:15 wieder dran war. Aber ein wurf- und sprunggewaltiger Niklas Gevert (12/5) hielt die Gastgeber ebenso in der Spur wie Torhüter Jonas Seifert mit tollen Paraden. Einzig Blancbois ärgerte die HSG-Defensive mit guter Spielverlagerung und starkem Einsgegen- eins. Der routinierte Alexander Tsilis kam in einer Szene zu spät und wurde dafür mit der Roten Karte bestraft. Dem starken Spiel der HSG, bei der lediglich die Chancenverwertung leicht zu kritisieren war, tat das aber keinen Abbruch. In den letzten zehn Minuten schraubte Seevetal den Sieg mit einem 7:2-Lauf zum 32:22- Erfolg hoch.

von Winsener Anzeiger – Kathrin Röhlke

HSG Seevetal gewinnt Derby

HANDBALL: Sieg erst in der Schlussphase geholt

HSG-Schlussmann Björn Aschendorf gab seinem Team den nötigen Rückhalt

(cc). Erst in den letzten Minuten konnten die Handballer vom Aufsteiger HSG Seevetal einen 22:25-Rückstand (51. Minute) im Derby der Landesliga der Männer gegen die SG Luhdorf-Scharmbeck drehen, und das Heimspiel vor mehr als 200 Zuschauern in der Sporthalle der Realschule in Meckelfeld mit 27:25 Toren gewinnen. Zur Pause führte Luhdorf noch mit 16:12. „Da haben sich meine Jungs in einen Rausch gespielt“, strahlte HSG-Trainer Andreas Gevert.
Es war ein spannendes Derby mit zusätzlicher Brisanz. Denn im Seevetaler Team waren auch Torhüter Jonas Seifert, der sich mit HSG-Stammkeeper Björn Aschendorf abwechselte, und Feldspieler Justin Wendisch (6 Tore) im Einsatz, die in der vergangenen Saison noch für Luhdorf spielten. Die Haupttorschützen waren Niklas Gevert (10/6) für Seevetal, und Jakob Landenfeld (6 Tore) für Luhdorf.
Mit diesem Heimsieg steht die HSG Seevetal mit 9:9 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Die SG Luhdorf-Scharmbeck (4:12 Punkte) ist Tabellenvorletzter.
Am Samstag, 24. November, ist in Luhdorf der Tabellendritte TV Uelzen zu Gast (17 Uhr), und die HSG Seevetal empfängt in der Sporthalle Am Peperdieksberg in Hittfeld um 18 Uhr das Schlusslicht TV Jahn Schneverdingen.

von Kreiszeitung Wochenblatt

HSG Seevetal siegt im Schlussspurt

In den letzten neun Minuten machen die Landesliga-Handballer aus dem 22:25-Rückstand gegen SG Luhdorf/Scharmbeck ein 27:25.

Meckelfeld. Binnen neun Minuten war die Partie entschieden. Und zwar in den letzten neun Minuten, in denen die Handballmänner der HSG Seevetal das Kreisderby der Landesliga Lüneburg gegen die SG Luhdorf/Scharmbeck drehten und in der Sporthalle der Realschule Meckelfeld aus einem 22:25-Rückstand durch fünf Tore in Folge einen 27:25-Vorsprung machten, der bei Ertönen der Schlusssirene Bestand hatte. Zur Pause hatten die Gäste mit 16:12 in Führung gelegen, wie fast die gesamte Begegnung.

Der Treffer zum 22:25 durch einen von Tobias Schüürmann verwandelten Siebenmeter war nach 51 Minuten der letzte, der den Luhdorfern vergönnt war. Was dann geschah, fasste Gästetrainer Christian Krone in einem Wort zusammen: „Erschöpfung“. Die Luhdorfer waren ohne drei Rückraumspieler angereist. Die übrigen für diese Position in Frage kommenden Spieler mussten daher weitgehend ohne Verschnaufpause bis durchhalten. „Dummerweise hatten wir zu Saisonbeginn einer Verlegung des Spiels auf diesen Tag zugestimmt“, ärgerte sich Christian Krone im Nachhinein.

Justin Wendisch wechselte im Sommer von Luhdorf nach Seevetal

Und dennoch fanden die Gäste besser ins Spiel. „Die erste Halbzeit war die beste, die wir in dieser Saison gespielt haben“, lobte Krone seine Luhdorfer Mannschaft, die erst sechs Minuten vor dem Ende den Pausenvorsprung verspielt hatte.

Seevetals Trainer Andreas Gevert bescheinigte seinem Team, dass es große Probleme in der ersten Halbzeit offenbart habe. „Da waren wir viel zu passiv in der Abwehr und haben uns im Angriff zu viele technische Fehler geleistet.“ Den Vier-Tore-Rückstand zur Halbzeit nannte Gevert „noch schmeichelhaft“.

In der Pause appellierte der Trainer der HSG Seevetal offensichtlich erfolgreich an den Siegeswillen seiner Akteure. Sie zeigten ein komplett anderes Gesicht, legten ein wesentlich höheres Tempo an den Tag und auch die Torhüter bekamen häufiger die Hände an den Ball. Gevert: „Dazu kam eine tolle Unterstützung von der Tribüne.“ Basis für den späteren Erfolg aber sei die konsequente Abwehrarbeit gewesen. „Luhdorf ist immer wieder ins Zeitspiel geraten“, so Gevert. Der Vorsprung der Gäste schmolz im gleichen Maße wie die Kraft dahin.

Die pure Entschlossenheit. Seevetals Kreisläufer Til Todorksi lässt den Luhdorfer Felix Timmann alt aussehen, fliegt in den Kreis und erzielt eines seiner zwei Tore.

 

Die erste Halbzeit ist Luhdorfs beste in der gesamten Saison

Überragender Torschütze der HSG Seevetal war Niklas Gevert, der jüngere Bruder des Trainers, mit zehn Toren, davon sechs Siebenmetern. Sechs Feldtore erzielte Justin Wendisch gegen seinen früheren Verein. Auf Seiten Luhdorfs war Jakob Landenfeld mit ebenfalls einem halben Dutzend Toren am zielsichersten, gefolgt von Felix Siggel und Tobias Schüürmann mit jeweils fünf Treffern.

Während Seevetal-Trainer Andreas Gevert seine Mannschaft (9:9 Punkte) als Aufsteiger auf einem guten Weg sieht und vor allem mit der spielerischen Entwicklung sehr zufrieden ist, hüllte sich Christian Krone zu Fragen über den Saisonverlauf und die weiteren Erwartungen in Schweigen. Mit erst zwei Siegen und schon sechs Niederlagen rangiert die SG Luhdorf/Scharmbeck (4:12 Punkte) auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Quelle: Hamburger Abendblatt: Günther Bröde, Foto: Volker Koch

HSG-Sieg im packenden Derby

Seevetal dreht spannendes Spiel gegen Luhdorf

Meckelfeld. In der Handball- Landesliga der Männer entschied die HSG Seevetal ein packendes Kreisderby für sich.

Seevetals Finn-Jonas Peper (im Wurf) erzielte alle seine vier Tore im zweiten Durchgang.

 

HSG Seevetal – SG Luhdorf/Scharmb. 27:25
Die zahlreichen Zuschauer in Meckelfeld bekamen ein mitreißendes Spiel zu sehen. In der ersten Halbzeit waren die Gäste das stärkere und konzentriertere Team. Seevetal stand in der 3:2:1-Deckung zu passiv, sodass Luhdorf/Scharmbeck immer wieder Lücken finden konnte und diese zu nutzen wusste. Besonders der Rückraum der Gäste sorgte mit einfachen Toren immer wieder für den Lohn der starken Abwehrarbeit. In Unterzahl blieb die SG mutig, wechselte für den Torhüter einen Feldspieler ein und agierte meist mit zwei Kreisläufern. Ab der 19. Minute setzte sich Luhdorf/ Scharmbeck ab und hatte zur Pause den Vorsprung auf 16:12 ausgebaut. Doch nach dem Seitenwechsel übernahm Seevetal das Kommando. Die Gastgeber stellten personell um und brachten mit Kai Wendt und Arne Freudenberg die Wende. „Wir haben offensiver gedeckt und sind gegen die Halben besser rausgegangen“, erkannte HSG-Coach Andreas Gevert (unser Bild) den Schlüssel zum Erfolg. Die SG war jetzt im Angriff oft nahe am Zeitspiel und musste sich ihre Tore hart erarbeiten. Seevetal hatte das Momentum auf seiner Seite und kämpfte sich mit viel Leidenschaft und Emotionen wieder heran. Fünf Minuten vor dem Ende brachte der im zweiten Durchgang treffsichere Linksaußen Finn-Jonas Peper (4) seine HSG erstmals wieder in Führung, die bis zum Ende hart umkämpft blieb, aber nicht mehr wechselte. „Wir haben das Tempo hoch gehalten und dem Gegner keine Pause gegönnt“, freute sich Gevert über die tolle Moral seiner Truppe. Beste Torschützen waren bei der HSG Niklas Gevert (10/6) und Justin Wendisch (6) sowie bei den Gästen Jakob Landenfeld (6).

von Dominik Heuer – Winsener Anzeiger

 

1. Damen holt unerwartet einen Punkt in Uelzen

28.10.2018 16:00 Uhr 14:14 (8:9)



Heute mussten wir uns schon 2h 15 Minuten vor Spielanpfiff treffen, um in das weit entfernte Uelzen zu fahren.
 Der Gastgeber war auf Platz vier – während wir uns immer noch auf dem letzten Platz (zwölf) tummelten. Somit war klar: Es wird ein hartes Spiel! Was wir aber trotzdem nicht verlieren wollten. Schon wegen der weiten Anreise, sollte es sich lohnen, hier her zu kommen.

Die Erwärmung war kurz aber effektiv und wir fanden uns zum Ende hin in der Kabine ein.
Mit einer motivierten Ansage unseres Trainers gingen wir mit hoch erhobenen Kopf auf das Spielfeld und stellten uns dem Gastgeber.

 Wir konnten sogar in der 3 Minute das erste Tor werfen und kurze Zeit später mit 2 Toren in Führung gehen (1:3 / 2:4). Dies veranlasste den Gegner zu einem ersten Teamtimeout (14‘). Der Trainer von Uelzen schien die richtigen Worte seiner Mannschaft mitgegeben zu haben; denn diese drehte nun – mit vier Toren in Folge – den Spieß um (6:4). Aber wir kämpften uns wieder ran und zu unserer Auszeit in der 25‘ Minute stand es 6:6. Nun gab es einen regelrechten Schlagabtausch (7:7/8:8). 2 Sekunden vor Schluss nahm Tanja sich den Ball und warf ihn ins obere linke Eck zur Halbzeitführung (8:9).

Nach der kurzen Pause mussten wir uns erst sammeln und lagen plötzlich wieder zurück (10:9); Um kurze Zeit später mit 2 Tore in Führung zu gehen (10:12). Man merkt, es war ein hartes Spiel. Auch waren die Schiedsrichter nun mit 2 Minutenstrafen nicht mehr sparsam. Es erwischte uns in der 41. und 43. Minute. Aber auch der Gegner legte in der 45 Minute nach. Hier konnten wir uns dann durch einen schnellen Konter durch die Wiedereinkehr unserer letzten 2-Minutenstrafe mit 2 Toren absetzen (11:13). In der 49´Minute sah Schnucki, welche das erste Spiel heute bei uns *im Tor* bestritt rot. Bis zu diesem Zeitpunkt legte Sie eine Glanzleistung hin und fang den ein oder andere unhaltbaren Ball und zwei von drei Siebenmetern ab. Nun würde es schwierig werden! Aber Anni, welche eben noch das letzte Tor warf, legte gleich mit einer super Leistung los, indem sie einen 7 Meter hielt. Trotzdem versetzte uns die Strafe einen kurzen Einbruch und 6 Minuten später (55. Minute) stand es 14:13 für die Gastgeber. Daraufhin nahmen wir noch eine Auszeit.

Am Ende der 57. Minute verwandelte Josi einen 7 Meter zum Unentschieden (14:14). Die Gegner konnten in deren Angriff kein Tor erzielen. Also blieben uns noch 55 Sekunden, um ein Tor zu werfen. Leider kamen wir nicht durch die Abwehr und mussten uns mit einem Unentschieden geschlagen geben. Aber trotzdem war es ein gutes Spiel, in der die ganze Mannschaft gekämpft hat!

Drea

Seevetal holt spät das Remis

von Dominik Heuer – Winsener Anzeiger
HSG Seevetal – HV Lüneburg 21:21

Rund zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit zwei Toren hinten, entsprechend glücklich war HSGCoach Andreas Gevert mit dem Unentschieden. Sein Team lief von Beginn an einem Rückstand hinterher, führte im gesamten Spiel nicht ein einziges Mal. „Wir waren viel zu passiv am Anfang und haben es Lüneburg relativ leicht gemacht“, ärgerte sich der Seevetaler Trainer. Vier Tore lag sein Team zwischenzeitlich zurück, auch weil die Gäste das nötige Glück in einigen Szenen auf ihrer Seite hatten. Zur Pause führte Lüneburg noch mit 12:10. Zehn Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da konnte Seevetal erstmals ausgleichen. Doch wirklich zufrieden war Gevert trotzdem nicht. „Wir haben taktisch so viele Varianten drauf und so viele Abläufe einstudiert, kriegen sie aber einfach nicht auf die Platte“, haderte er vor allem mit dem Angriffsspiel, das teilweise etwas hilflos wirkte. Die körperlich robusten Lüneburger zogen acht Minuten vor dem Ende auf zwei Tore davon, doch die Gastgeber bewiesen Moral, kämpften sich zurück und erzielten kurz vor dem Ende noch den Ausgleich. „Wir sind Aufsteiger und haben gegen eine etablierte Landesliga-Mannschaft fast das gesamte Spiel über zurückgelegen. Da kann ich mit dem Punkt gut leben“, erklärte Gevert, der mit seiner Mannschaft somit im dritten Heimspiel der Saison ungeschlagen blieb.

Seevetals Niklas Gevert (im Wurf) wurde nach seiner auskurierten Verletzung nur sporadisch gegen Lüneburg eingesetzt.

TV Uelzen – HSG Seevetal 24:27

von Dominik Heuer – Winsener Anzeiger. „Es war ein echter Abnutzungskampf“, bilanzierte HSG-Coach Andreas Gevert. Die gesamte Partie war hart umkämpft, kein Team konnte sich lange Zeit auf mehr als zwei Tore absetzen. „Hatten wir die Chance, den Vorsprung auszubauen, haben wir die spielerische Linie verloren und kopflos agiert“, erklärte Gevert, der sich auf einen starken Jonas Salvert im Tor verlassen konnte. Erst in der Schlussphase entschied die HSG das Spiel zu ihren Gunsten.

1.Damen – Saisonbeginn mit Startschwierigkeiten

SG Luhdorf Scharmbeck / HSG Seevetal 17:13 (10:9)
Mit wochenlanger Vorbereitung und mehreren Trainingsspielen hatten wir uns auf unseren ersten Einsatz in der neuen Regionsoberliga vorbereitet. Spielzüge waren geübt worden und die Abwehrarbeit lang in den letzten Einheiten noch mal im Fokus des neu zusammengesetzten Trainerstabes. Motiviert bis in die Sportschuhe fuhren wir somit am Sonntag zum Saisonauftakt in die Heiligen Hallen nach Luhdorf. Mit gut aufgestelltem Kader vermissten wir an diesem Tag nur zwei unserer schnellen Außen, die wir aber glücklicherweise durch diverse Zugänge aus der bisherigen A-Jugend kompensieren konnten.

Kurz vor dem Anpfiff gab es in der Kabine noch die gemeinschaftliche Ansage von Schnucki und Beke. Kernaussage: in der Abwehr so lange zuzupacken bis der Schiri pfeift und vorne vernünftig aufzubauen und lieber einmal mehr ruhig durch zu spielen als überhastet die Bälle zu verlieren. Ruhig sind wir auch gestartet. Zu ruhig. Luhdorf kam wesentlich schneller in das Spiel. Wir brauchten fast geschlagene acht Minuten bis uns durch den Sieben-Meter von Selina endlich das erlösende erste Tor gelang. Danach fanden wir nach und nach immer besser ins Spiel, obwohl wir die ersten zwanzig Minuten dem Punktestand immer hinter her rannten. Wir schafften es in der 23.ten Minute dann die Deckung tatsächlich richtig dicht zu machen, Kreisanspiele zu verhindern und die Kreisläuferin und einlaufende Rückraumspielerinnen rechtzeitig fest zu machen und nicht nur an ihnen vorbei ins Leere zu greifen. So ackerten wir uns Schritt für Schritt weiter nach vorne und schafften es zum Halbzeitpfiff mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Teil dieses Spiels wurde es dann so richtig munter. Sowohl auf dem Feld, als auch auf der Tribüne. Wir wollten hier definitiv nicht kampflos das Parkett verlassen, also hieß es Zähne zusammen beißen und weiter machen. In der 43.ten Minute schafften wir dann zum ersten Mal den Ausgleich und konnten uns kurz danach auch mit einem Tor in Führung gehen, doch Luhdorf zog sofort nach und setze sich erfolgreich mit zwei Toren wieder ab. Nach der Zwei-Minuten-Strafe gegen Luca in der 55.ten Minute schaffte es nur noch Anna an der Luhdorfer Torhüterin vorbei. Am Ende mussten wir uns dann mit einem 17:13 geschlagen geben.

Schlussendlich lässt sich aber sagen, dass wir unser Debüt in der Regionsoberliga, wenn auch verloren, dann aber mit Kampfgeist verloren haben.
Wir wissen, dass wir noch viel vor uns haben, aber unter den Umständen mit einer komplett neu durchgemischten Mannschaft zu spielen, sowie einer derzeit noch neuen Trainerstab Formation zu arbeiten und uns in vielen Bereichen noch weiter zusammen raufen müssen sehen wir dem nächsten Spiel dennoch mit Freude entgegen.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch mal bei allen Freunden und Familien bedanken, die uns beim Spiel angefeuert haben und mit uns mitgefiebert haben.
Wir sehen uns beim nächsten Spiel.
Eure 1.Damen
(Inga)

Auf dem Feld: Anni (Tor), Annika (1), Lea, Anna (3), Tanja (2), Melina (1), Aileen (1), Frauke (1), Luca (1), Selina (2), Drea, Inga (1)

Erfolg gegen die SG Clenze

von Kathrin Röhlke – Winsener Anzeiger
HSG Seevetal –SG Clenze 31:29
Einer deutlichen Steigerung der Abwehrleistung und einem gut aufgestellten Kader ist wohl der Sieg von Aufsteiger Seevetal im ersten Saisonspiel gegen unerwartet druckvoll auftretende Clenzer zu verdanken. Die Gäste kamen zunächst sehr einfach zu ihren Toren, HSG-Keeper Björn Aschendorf kriegte kaum eine Hand an den Ball. Aber der Seevetaler Angriff hielt mit: Mit Niklas Gevert (8/5) hatte das Team einen starken Werfer und Anspieler, Justin Wendisch (7) ging immer wieder erfolgreich ins Eins-gegen-eins. Den 7:10-Rückstand wandelten die Gastgeber in eine 16:14-Pausenführung.

Auch danach blieb es eng, aber das Team von Trainer Andreas Gevert steigerte sich in der Defensive ordentlich, doppelte nun besser die Gegenspieler. Niklas Gevert sah sich einer kurzen Deckung nach zwei tollen Anspielen auf Linksaußen Jan Böhme (7) gegenüber, sodass die Kollegen im Rückraum ran mussten. Erst ab der 47. Minute konnte sich Seevetal auf 3 Treffer beim 26:23 absetzen, ließ aber einige Tormöglichkeiten fahrlässig liegen. Im Überschwang der Führung fehlte auch im Rückzug die letzte Konsequenz, was Clenze drei Minuten vorm Abpfiff auf 29:30 heranbrachte. Doch  ein schönes Anspiel von Wendisch, der zwei Abwehrspieler band, auf Böhme sorgte für den 31:29- Siegtreffer. Lob des Trainers: „Ich hatte viele Optionen zu reagieren. Das war eine tolle Mannschaftsleistung.“

Gevert-Ochsen präsentieren Neuzugänge

Nachdem der Deadline Day seit einer Woche vorüber ist und die offizielle Transferphase enden lassen hat, ist es nun an der Zeit ein Fazit zu ziehen und die aktuellen Neuzugänge der Seeve-Bois vorzustellen.

Schon im letzten Sommer hatte es die umtriebige Kaderplanung geschafft, völlig überraschend 4 absolute Top-Transfers (Gevert, Todorski, Hartge, Köhler) einzutüten und somit kommende Superstars lebenslang an die Seeve zu binden.